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Das Portal aus Niedersachsen für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Aktuelle Nachrichten

Abschlussbericht zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Niedersachsen – neue Koordinierungsstelle stärkt Gewaltschutz in Niedersachsen

Die Landesregierung hat den Abschlussbericht des Interministeriellen Arbeitskreises zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Niedersachsen (IMAK IK) zur Kenntnis genommen. Schwerpunkt ist darin die im Spätherbst vergangenen Jahres eingerichtete Landeskoordinierungsstelle im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. Zu den zentralen Aufgaben der Koordinierungsstelle gehören die Koordinierung, Beobachtung und Bewertung der politischen und sonstigen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt im Sinne des umfassenden Gewaltbegriffs nach der Istanbul-Konvention (IK). Damit stärkt sie die Zusammenarbeit der beteiligten Ressorts und sorgt für ein einheitliches Monitoring der landesweiten Gewaltschutzmaßnahmen weiterlesen >>>

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 Niedersachsen

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, hat die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 vorgestellt. weiterlesen >>>

Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2026 in Niedersachsen

Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros in Niedersachsen (LAG Gleichstellung) und der Landesfrauenrat Niedersachsen (LFRN) veröffentlichen Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl im September 2026. Diese stehen ab sofort zur Verfügung und dienen der Befragung von Parteien und Kandidat:innen im Vorfeld der Wahl. weiterlesen >>>

Bremen | Landesstrategie für Gendergerechtigkeit im Erwerbsleben

Der Bremer Senat will sich weiterhin für mehr Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt einsetzen Die Senatskommission Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt hat die Fortschreibung der Landesstrategie für Gendergerechtigkeit im Erwerbsleben und Entgeltgleichheit beschlossen. Die überarbeitete und um neue Maßnahmen erweiterte Strategie umfasst künftig insgesamt 32 Maßnahmen zur Verbesserung der Erwerbschancen von Frauen und zur Stärkung der Entgeltgleichheit. weiterlesen >>>

GKV | Flexiblere Umsetzung des neuen Hebammenhilfevertrages

Der seit dem 1. November 2025 geltende Hebammenhilfevertrag wird künftig flexibler umgesetzt. Mehrere Anpassungen sorgen ab dem 1. April 2026 für eine bessere Umsetzbarkeit des bestehenden Vertrags für die freiberuflichen Hebammen. Das betrifft Änderungen bei der Eins-zu-eins-Betreuung, zusätzliche abrechenbaren Leistungen im ambulanten Bereich und Erleichterungen bei der Dokumentation. weiterlesen >>>

Zahl der Entbindungskliniken deutlich zurückgegangen

Die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungsstationen hierzulande hat sich seit der deutschen Vereinigung halbiert. Gab es im Jahr 1991 noch 1.186 Krankenhäuser, in denen Kinder entbunden wurden, waren es 2024 noch 578 – ein Rückgang um 51,3 %, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die Zahl der Geburten war 2024 um 18,4 % niedriger als 1991. weiterlesen >>>

Queere Beratungs- und Unterstützungsstrukturen in Sachsen-Anhalt weiter stärken: Landesgleichstellungsbeauftragte übergibt Förderbescheide an LSVD⁺ Sachsen-Anhalt e.V.

Die Förderung in Höhe von 90.000 Euro sichert die Arbeit der Landeskoordinierungsstelle (LKS) Nord sowie des Projekts „LSBTIQ*-Beratung und Akzeptanzförderung”. Die Mitarbeitenden vernetzen, sensibilisieren und beraten zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt im Norden Sachsen-Anhalts. Damit leisten die Projekte einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Beratungs- und Unterstützungsstrukturen im Bereich Gleichstellung und Queerpolitik. weiterlesen >>>

Monitoring zur Gleichstellung im Saarland

Im Rahmen der Gleichstellungsstrategie will die Landesregierung des Saarlandes auch den Ist-Stand der Gleichstellung von Männern und Frauen aufzeigen (Gleichstellungsmonitor). Der Gleichstellungsmonitor wurde mit einer Expert:innen-AG unter Leitung Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit erarbeitet, wobei zivilgesellschaftliche Akteurinnen (z.B. Frauenrat Saarland e. V., DGB Saar-Trier, Arbeitskammer des Saarlandes, IZES GmbH, Landesarbeitsgemeinschaft Kommunale Frauenbeauftragte, Statistisches Landesamt Saarland, Gleichstellungsbeauftragte der Universität des Saarlandes, verschiedene Ressortvertretungen) beteiligt waren. weiterlesen >>>

Ehegattensplitting bremst Beschäftigung von Frauen aus

Knapp die Hälfte der teilzeitbeschäftigten Frauen in Deutschland im Alter von 45 bis 66 Jahren gibt an, dass sich eine Ausweitung der Arbeitszeit für sie finanziell nicht lohnt. Sie werden durch das für sie steuerlich ungünstige Ehegattensplitting ausgebremst: Bliebe vom Zusatzverdienst mehr Netto übrig, würden mehr Frauen erwerbstätig werden oder ihre Arbeitszeit ausweiten. Damit könnten 175.000 zusätzliche Vollzeitstellen besetzt werden. Zudem ginge der Anteil schlecht abgesicherter Minijobs zugunsten sozialversicherungspflichtiger Voll- oder Teilzeitbeschäftigung zurück. Das zeigt eine Erhebung der Bertelsmann Stiftung. weiterlesen >>>

Gender Gap Arbeitsmarkt 2025 unverändert bei 37%

Der Gender Pay Gap gilt als der zentrale Indikator für Verdienstungleichheit zwischen Frauen und Männern. Da sich Verdienstungleichheit jedoch nicht nur auf Bruttostundenverdienste begrenzt, berechnet das Statistische Bundesamt mit dem Gender Gap Arbeitsmarkt einen Indikator für erweiterte Verdienstungleichheit. Dieser betrachtet neben der Verdienstlücke pro Stunde (Gender Pay Gap) zusätzlich die Unterschiede in der bezahlten monatlichen Arbeitszeit (Gender Hours Gap) und in der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern (Gender Employment Gap). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Equal Pay Day am 27. Februar 2026 mitteilt, lag der Gender Gap Arbeitsmarkt im Jahr 2025 mit 37 % auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Damit stagniert die Entwicklung, nachdem der Indikator im Jahr 2024 noch rückläufig war. weiterlesen >>>

Gleichstellungsminister Philippi mahnt anlässlich des Equal Pay Days 2026: „Care-Arbeit gerecht verteilen und Fachkräftepotenzial von Frauen nutzen“

Anlässlich des diesjährigen Equal Pay Day sieht der Niedersächsische Gleichstellungsminister Dr. Andreas Philippi Verbesserungen in der Entgeltgleichheit von Frauen und Männern, mahnt aber auch wichtige bundespolitische Gesetzesänderungen an. weiterlesen >>>

Rheinland-Pfalz: Neues Interessenbekundungsverfahren für zwei weitere „Second Stage“-Standorte an Frauenhäusern

Das Frauenministerium hat ein neues Interessenbekundungsverfahren für das Modellprojekt „Second Stage“ gestartet, um das Projekt, das Frauen nach einem Aufenthalt im Frauenhaus begleitet, weiter auszubauen. weiterlesen >>>

36. Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) in Sachsen startet mit Frühjahrstagung

Am 25. und 26. Februar beginnt in Leipzig die Frühjahrstagung der GFMK. Sachsen hat in diesem Jahr den Vorsitz der GFMK inne. Es ist das erste Treffen der Vertreterinnen und Vertreter aus den Ländern und dem Bund im sächsischen Jahr der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz. Erwartet werden rund 50 Teilnehmende. Im Zentrum der Tagung steht die Diskussion des Leitantrags der diesjährigen GFMK: "Gleichwertige Teilhabe durch Ressourcengerechtigkeit - Frauenarmut ganzheitlich verstehen und wirksam begegnen". weiterlesen >>>

Schleswig-Holstein startet neues Webportal für Sozial- und Gesundheitsdaten

Sozial- und Gesundheitsmonitoring: Die Website bietet differenzierte Kennzahlen nach Region, Alter und Geschlecht und soll künftig jährlich aktualisiert werden. weiterlesen >>>

Abschluss des siebten Mentoring-Programms „Frau.Macht.Demokratie.“

290 Mentees, 260 Tandems und eine Vielzahl an Veranstaltungen – das ist die Bilanz der siebten Auflage des Mentoring-Programms „Frau.Macht.Demokratie.“. Über ein Jahr lang begleiteten an Kommunalpolitik interessierte Frauen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger bei der Ausübung ihrer Tätigkeit. Damit erhielten die Teilnehmerinnen des Mentoring-Programms einen vertieften Einblick in den politischen Alltag und hatten die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Durchgeführt wurde das Programm von der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung e.V. Zur heutigen Abschlussveranstaltung des Mentoring-Programms – mit über 200 Teilnehmenden – ermutigt der Niedersächsische Gleichstellungsminister Dr. Andreas Philippi Frauen zu mehr Engagement in politischen Gremien und lobt den Erfolg des Programms weiterlesen >>>

Website gewaltschutz-niedersachsen.de

Die Website gewaltschutz-niedersachsen.de ist eine Weiterentwicklung der Website frauenhauser-niedersachsen.de und wird vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung gefördert. Alle vom Land Niedersachsen geförderten Frauenhäuser aktualisieren in einem internen Bereich der Website täglich die Anzahl der verfügbaren Plätze in ihren Einrichtungen, so dass schutzsuchenden Frauen zeitnah ein freier Platz in einem Frauenhaus angeboten werden kann. Das Portal Gewaltschutz Niedersachsen bietet außerdem allgemein zugängliche Informationen zum Thema Gewaltschutz mit Schwerpunkt auf niedersächsischen Projekten und Angeboten. Kernstück der Website ist eine umfangreiche Liste mit Kontaktadressen von Frauenhäusern, BISS und Fachberatungsstellen. Ein Terminkalender weist auf Fortbildungen und andere empfehlenswerte Veranstaltungen zum Thema Gewaltschutz hin. Die Startseite hält Nutzer:innen mit aktuellen Meldungen auf dem Laufenden.
www.gewaltschutz-niedersachsen.de

Die UN-Frauenrechtskonvention. Wissen – Verstehen – Umsetzen

Unsere neue Broschüre „Die UN-Frauenrechtskonvention. Wissen – Verstehen – Umsetzen“ erläutert die Grundlagen, Ziele und rechtlichen Verpflichtungen von CEDAW. Sie arbeitet ihre zentralen Inhalte sowie ihre Bedeutung für die Gleichstellungsarbeit heraus. Sie macht CEDAW sichtbar und zeigt, welche Bedeutung die Konvention für Staat, Kommunen und Gesellschaft hat und welches rechtliche und gesellschaftliche Potenzial in ihrer konsequenten Umsetzung liegt. weiterlesen>>>

Aktueller Kalendermonat: März 2026

Das Global Media Monitoring Project (GMMP) untersucht seit 30 Jahren alle fünf Jahre, wie Frauen in den weltweiten Nachrichten repräsentiert sind – und deckt dabei stereotype Darstellungen sowie strukturelle Ungleichheiten auf. Die Ergebnisse sollen Regierungen, Medien und Gesellschaft dazu bewegen, Gleichstellungsthemen sichtbarer zu machen und Frauen stärker in Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse einzubeziehen. weiterlesen>>>

Termine

Alle Termine >>>
13.04.2026 | Fortbildung "Keine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz"
29.04.2026 | Fortbildung "Genderkompetenz"
15.06.2026 | Fortbildung "Gleichstellung erfolgreich kommunizieren"
07.09.2026 | Fortbildung "Stärke: Gleichstellung - Gleichstellung stärken" Teil 1
28.09.2026 | Fortbildung "Eingruppierungsrecht für kommunale Gleichstellungsbeauftragte nach dem TVöD"
03.12.2026 | Fortbildung "Strategisches Netzwerken"

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Stellenausschreibungen

Hier finden Sie aktuelle Stellenausschreibungen aus den Themenfeldern Gleichstellung und Frauenpolitik:

Der Kreis Recklinghausen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte unbefristet  in Teilzeit (19,5 Stunden). Die Vergütung erfolgt nach EG 9c TVöD. Bewerbungen sind bis zum 18.03.2026 möglich. Die Ausschreibung finden Sie auf der Website des Kreis Recklinghausen.

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Gleichstellungsbeauftragte*n in Vollzeit. Die Stelle ist auf 6 Jahre befristet. Die Vergütung erfolgt nach EG 13 TV-L. Bewerbungen sind bis zum 25.03.2026  möglich. Weitere Informationen zu Stelle finden Sie auf der Website der HAW Hamburg.

Die Europa Universität Flensburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Gleichstellungsbeauftragte, in Vollzeit und auf fünf Jahre befristet. Die Vergütung erfolgt nach EG 13 TV-L. Bewerbungen sind bis zum 29.03.2026 möglich. Weitere Informationen zur Stelle finden Sie auf der Website der Europa Universität Flensburg.

Die Stadt Wunstorf sucht zum 30.06.2026 eine Gleichstellungsbeauftragte als Elternzeitvertretung in Vollzeit. Die Stelle ist zunächst bis zum 07.10.2027 befristet. Die Vergütung erfolgt nach TVöD EG 11. Bewerbungen sind bis zum 04.04.2026 möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stadt Wunstorf.

Förderhinweis Vernetzungsstelle.de